Für viele Frauen und Männer bedeutet Haarausfall, ein Verlust von Kraft, Energie, Attraktivität und Jugend.
Die Gründe für den langsamen Schwund der Haare sind vielfältig und bis heute streiten sich Mediziner und Wissenschaftler darüber. Als Hauptursache gilt die androgenetische Alopezie, also erblich bedingter Haarausfall, warum täglich viele Haare verloren gehen. Es gibt natürlich auch andere Gründe, welche zum Haarverlust führen, wie zum Beispiel Stoffwechselstörungen, hormonelle Schwankungen, Mangelernährung, oder krankhafter Haarausfall wie der kreisrunde Haarausfall bzw. Alopecia Areata oder diffuser Haarausfall .
Haarausfall ist ein natürlicher Prozess der täglich stattfindet. Ein Mensch mit normalem Haarwuchs verliert täglich 50-80 Haare, welche aber nachwachsen, da die Haarwurzel ständig neue Haare produziert. Die typische Glatze entsteht erst wenn der Ausfall weitaus das Wachstum übersteigt und eine große Anzahl von Haarwurzeln abgestorben sind. Die Zeit bis letztendlich eine Glatze vorliegt ist genetisch programmiert und verläuft in unterschiedlichen Phasen ab. Es kann junge Männer treffen, welche unter aggressiven Haarausfall leider, aber auch ältere Männer, bei dem der Verlust der Haare nur schleichend festgestellt werden kann (Lösung Haartransplantation). Der Haarausfall verläuft also individuell nach seinem genetischem Code.
Die Haarwurzeln des Haarkranzes entziehen sich diesem genetischem Programm, also auszufallen. Man sieht bei vielen älteren Männern, dass der Haarkranz voll erhalten bleibt. Daher sind diese Haare, als Spendermaterial, ideal geeignet für eine Eigenhaartransplantation - Eigenhaarverpflanzung.
Bei einer Haartransplantation werden eben genau diese Haare genutzt, um sie nach vorne umzuverteilen. Je nach Größe der kahlen oder lichten Fläche wird eine große Menge an Haaren benötigt. Vor einer Haartransplantation ist es daher sehr wichtig mit dem Arzt seine genaue Strategie zu besprechen. Wichtige Details werden vor der Operation von dem Arzt geprüft, dazu gehören die Haareigenschaften, ob das Haar fein oder dick, gerade oder wellig ist. Zudem spielt die Haarfarbe auch eine wichtige Rolle. Der Kontrast zwischen Haar und Kopfhaut muss bei der Planung der Haartransplantation ebenso mit einbezogen werden. Umso geringer der Kontrast zwischen der Kopfhaut und dem Haar ist, umso geringer kann die Dichte gesetzt werden. Haarausfall wird nämlich erst dann erkannt, wenn 50% der ursprünglichen Dichte nicht mehr vorhanden ist. Daher ist es nicht das Ziel einer Haartransplantation die ursprüngliche Dichte wieder herzustellen, sondern eine Illusion von einer Haarpracht zu erzeugen, indem sie etwa über 50% wiederherstellen.
Eine Haartransplantation ist somit zur Zeit die beste Lösung um dauerhaft neue Haare auf ehemals kahlen oder lichten Stellen natürlich wachsen zu lassen.